Der Schädel des Bibers

Die riesigen, meisselartigen Schneidezähne wachsen zeitlebens nach. Sie sind auf der Aussenseite mit einer orangeroten, ausserordentlich harten Schicht (Zahnschmelz) versehen. Das Zahnbein dahinter ist eher weich. Durch diesen Aufbau nutzen sich die Zähne während des Nagens so ab, dass sie sich selber schärfen. Zusammen mit den sehr starken Kaumuskeln machen sie den Biber zu einem hervorragenden Holzfäller. Einen Baum von 30 bis 40 cm Stammdurchmesser fällt ein Biber ohne weiteres in einer Nacht. Typisch sind dabei die sanduhrförmigen Nagespuren.