Biber in der Birs

Kaum sind die neuen Rampen beim Kraftwerk Birsfelden erstellt, tummelt sich auch schon ein Biber unterhalb des Kraftwerks und in der Birs. Bereits wurde der Nager auf seiner Erkundungstour der Birs entlang aufwärts bis auf die Höhe der Reinacherheide beobachtet.

Damit sieht es ganz danach aus, dass sich unser Freund anschickt, die Birs wieder zurückzuerobern, notabene den Fluss, wo vor 200 Jahren der letzte Biber geschossen und die Art damit gesamtschweizerisch ausgerottet wurde.

Die Besiedlung der Birs ist eines der wichtigsten Ziele, die sich unsere Zehnjahresaktion gesetzt hat. Jetzt stehen wir also kurz davor und freuen uns sehr darüber. Viele unserer Projekte betrafen die Birs und nun packen wir das letzte, die Revitalisierung beim Schänzli mit neuer Freude an.

Birs Schänzli: Eine Vision wird konkret

Es geht vorwärts mit der dringend nötigen Birsrenaturierung beim Schänzli: Dank guter Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Muttenz und HALLO BIBER! könnte dort eine naturnahe Auenlandschaft entstehen, die auch als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung dient.

2001 wurde im Auftrag von HALLO BIBER! eine Vorstudie über eine Revitalisierung der Birs beim Schänzli ausgearbeitet und in einer breiten Vernehmlassung weitgehend begrüsst. Die Weiterbearbeitung wurde wegen Unklarheiten über die künftige Nutzung des Reitsportareals unterbrochen.

Mittlerweile hat sich die Situation verändert: das Mietverhältnis auf dem Reitsportareal wird 2012 definitiv beendet, und die Gemeinde Muttenz meldet mit aller Deutlichkeit ihre Ansprüche auf das Areal an. Sie wünscht sich, das Gebiet als Naturraum zu nutzen und durch die Renaturierung der Bevölkerung dereinst an der Birs ein einzigartiges Flusserlebnis bieten zu können.

Gute Zusammenarbeit
Da treffen sich die Absichten der Gemeinde Muttenz mit denjenigen von HALLO BIBER!, und deshalb wurden die beiden Planungen – die Birsrenaturierung und die Landschaftsplanung – koordiniert. Ergänzend arbeitete das Geologische Institut der Uni Basel ein Gutachten über die möglichen Auswirkungen auf das Grundwasser aus und die Fachstelle Wasserbau des Tiefbauamtes lieferte wertvolle Inputs, welche in das Projekt einflossen.Der Fluss solls richten

HALLO BIBER! erarbeitete ein Projekt, das gegenüber der Vorstudie mit deutlich weniger Bauaufwand auskommt und mehr Eigendynamik der Birs zulässt. Die Renaturierung soll nicht nur mit dem Bagger umgesetzt werden, sondern sie soll sich so weit als möglich selbst entwickeln.

Nachdem letzten Herbst eine zweite Vernehmlassungsrunde stattgefunden hat und in den Medien über das Vorhaben berichtet wurde, fanden weitere Besprechungen mit allen Beteiligten statt.

Einigkeit herrscht darüber, dass einer Umsetzung im oberen Teil nichts im Wege steht. Konfliktpotential und Diskussionsbedarf besteht jedoch noch im untersten Teil bei der jetzigen Reitsportanlage, wo der Kanton eine Sport-Intensivnutzung vorsieht.

Aktuell sind die betroffenen Besitzer und Anrainer gebeten, unseren vorgeschlagenen Perimeterentwurf zu kommentieren. Sobald deren Stellungnahmen vorliegen, richten wir ein Gesuch an das Tiefbauamt, Geschäftsbereich Wasserbau. Die Renaturierung der Gewässer fällt in deren Verantwortungsbereich, da sie Sache der Kantone ist.

Das Gesuch wird die Ausarbeitung der nötigen Projektierungsdetails und die Sicherstellung der Finanzierung, sowie eine Prioisierung des Projekts beinhalten. So erhoffen wir eine baldmögliche Umsetzung.

Der Fluss solls richten
HALLO BIBER! erarbeitete ein Projekt, das gegenüber der Vorstudie mit deutlich weniger Bauaufwand auskommt und mehr Eigendynamik der Birs zulässt. Die Renaturierung soll nicht nur mit dem Bagger umgesetzt werden, sondern sie soll sich so weit als möglich selbst entwickeln.

Nachdem letzten Herbst eine zweite Vernehmlassungsrunde stattgefunden hat und in den Medien über das Vorhaben berichtet wurde, fanden weitere Besprechungen mit allen Beteiligten statt.

Einigkeit herrscht darüber, dass einer Umsetzung im oberen Teil nichts im Wege steht. Konfliktpotential und Diskussionsbedarf besteht jedoch noch im untersten Teil bei der jetzigen Reitsportanlage, wo der Kanton eine Sport-Intensivnutzung vorsieht.

Aktuell sind die betroffenen Besitzer und Anrainer gebeten, unseren vorgeschlagenen Perimeterentwurf zu kommentieren. Sobald deren Stellungnahmen vorliegen, richten wir ein Gesuch an das Tiefbauamt, Geschäftsbereich Wasserbau. Die Renaturierung der Gewässer fällt in deren Verantwortungsbereich, da sie Sache der Kantone ist.

Das Gesuch wird die Ausarbeitung der nötigen Projektierungsdetails und die Sicherstellung der Finanzierung, sowie eine Prioisierung des Projekts beinhalten. So erhoffen wir eine baldmögliche Umsetzung.

Communiqué Medienorientierung vom 20. Januar 2009

Vernehmlassungsbericht vom 19. Januar 2009

Communiqué Medienorientierung vom 30. Oktober 2008

Projektbeschrieb Revitalisierung

Plan Revitalisierung Süd

Plan Revitalisierung Nord

Für weitere Informationen und Projekte bitte hier klicken:
Revitalisierung Birs Steinrieselmatten, Brislach
Wildromantische Birs bei Münchenstein / Arlesheim
BirsVital