|
Lützel wird Topadresse für Biber und Co.
Weniger intensive Nutzung der Felder und mehr Platz für die Ufer: Es tut sich etwas im schönen Lützeltal.
Es gibt sie noch, die wildromantischen Flussabschnitte, die einladen zu verweilen und die Seele baumeln zu lassen - auch in der Region Basel, z.B. an der Lützel. Doch die Ufer der Lützel sind zwar natürlich, oft aber sehr schmal. Der enge Talboden, an den steile, bewaldete Hänge angrenzen, weist fruchtbare Böden auf. Entsprechend wird das Land fast bis ans Wasser genutzt. Damit der Fluss als Lebensraum für Biber und Co. funktionieren kann, braucht es mehr Platz für wildes Gebüsch und abwechslungsreiche Uferformen - ein klassischer Nutzungskonflikt.
HALLO BIBER! hat mit den Bauern verhandelt. Unser Anspruch ist, zu beweisen, dass es auch ihnen etwas bringt, wenn die Nutzung entlang der Lützel extensiviert wird und sich das Flüsschen etwas breiter macht. Einige Bewirtschafter sind einverstanden und unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag mit dem Kanton (BL oder SO), so wird ihre Ertragseinbusse über den ökologischen Ausgleich finanziell abgegolten. So können wir erste Erfolge verzeichnen: In der Gemeine Röschenz wird der Uferbereich der Lützel auf einer Länge von ca. 1.5km auf 10m Breite ausgedehnt. In Roggenburg wurden neben der Verbreiterung der Uferstreifen auf Initiative von HALLO BIBER! Waldränder aufgewertet. Die Pflege dieser 2003 erfolgten Massnahmen findet diesen Herbst statt.
Weitere Bewirtschafter haben ihre Zusammenarbeit signalisiert, und die zuständigen kantonalen Landwirtschafts- und Naturschutzämter unterstützen HALLO BIBER! voll.
Es tut sich was am schönsten Fluss der Region!
|