Prominente helfen dem Biber

Schlittschuhlaufen, Frösche fangen und Natur erleben, das sind Erinnerungen der älteren Generation von Breitenbach an die damalige Aue an der Lüssel. Seit der Zähmung des Flusses in einen Betonkanal sind solche Erfahrungen am Wasser gestrichen. Doch bald wird es wieder anders. Durch die Renaturierung soll auch ein kleiner Weiher entstehen. Dort können die Kinder Libellenlarven, Wasserläufer und Kaulquappen beobachten, die vielfältige Flora und Fauna (be)greifen und deren Schönheit erleben. Was man in der Jugend greifen und selbst entdecken durfte, wird man in späteren Jahren eher schützen, als wenn man es nur aus Filmen und Büchern kennt. Ob sich der Biber dazugesellen wird? Wer weiss!

Beatrice Halbeisen

Gemeinderätin Breitenbach

Ein lebendiger Wald, ein Fluss, dessen Kraft sichtbar wird, eine Ruhe, wie sie nur die Natur geben kann... Nicht nur für den Biber eine Traumvorstellung... Es ist höchste Zeit, dass wir uns mit grosser Begeisterung für die Natur engagieren. HALLO BIBER! ist für Muttenz die Chance, in unserem dichtbesiedelten Gebiet der Natur ein Stück Raum zurück zu geben. Willkommen Biber. Ich freue mich auf den Tag an dem dieser Traum Wirklichkeit wird und wir dich in Muttenz willkommen heissen dürfen!

Natürlich sind wir natürlich, und für die Natur sowieso, auch für die Re-natur und ganz klar für den Biber. Lieber Biber als die Natur im Fieber.Der kann ja sogar ein sehr "nützliches Glied" unserer Nutzgesellschaft sein, denn wenn der Sturm in Zukunft alle Bäume umwerfen wird, werden wir mit Hexeln nicht mehr nachkommen. Aber die Biber, diese MordsKaliber, können dann alles, was so auf dem Boden rumliegt, mit ihren Zähnen zu Kleinholz nagen. Das gibt Brennhexel für Holzöfen. Wir jedenfalls finden: ehrt den Biber als Naturkaliber.

Während die Planer in den Innenstädten abholzen und mit Asphalt, Beton, Glas und Edelstahl fröhliche Urständ feiern, so dass sich auf den neu designten Plätzen und Plätzchen kein Mensch mehr freiwillig aufhalten mag, werden zum Gedeihen von Mensch und Tier auf dem Land und in Stadtnähe größere und kleinere Fliessgewässer in Langzeitprojekten renaturiert. Hallo Biberchen, ich wünsch mir Deine Anwälte auch in der Stadt!

"Alle wollen zurück zur Natur... ...nur nicht zu Fuss!" Dies war ein viel gelesener Spruch in meiner Jugendzeit. Für "HALLO BIBER!" trifft er nicht zu. Quasi zu Fuss, nämlich mit einer realistischen Zeitplanung und mit viel Idealismus und Engagement wird dieses Projekt realisiert. Die Zusammenarbeit der verschiedensten Personen und das Überwinden von Hindernissen bringen uns den Bibern Jahr für Jahr ein Stück näher. Ich freue mich schon jetzt auf die putzigen Tierchen, die wiedergewonnene Natur und die damit verbundene Lebensqualität.

Biber gehören zu einer natürlichen Flusslandschaft einfach dazu. Die Aktionen für die Biber-Ansiedlung kommen zusätzlich auch den Fischbeständen zugute, denn auch Forellen brauchen z.B. durchgängige Gewässer und vielfältigen Lebensraum im Wasser.
"Wer kennt ihn nicht, den stofftierähnlichen Nager? Leider durfte ich ihn noch nie in freier Natur sehen. Damit sich dies ändert, unterstütze ich die Aktion HALLO BIBER! tatkräftig. Schlussendlich können wir ohne Natur nicht leben - aber sie gut ohne uns..."

Beim 1. Swisspower Cup auf dem Schänzli haben wir ein Zeichen gesetzt. Über 100 Biker sind am Plauschrennen „Bike for beaver“ für die Biber gestartet und haben über Fr. 3'000.- erstrampelt. Wir freuen uns auf das nächste Rennen vom 12. April 2008 – vielleicht ist dann bereits ein Biber live dabei?

"Die Idee, unsere Lützel in einen Biberlebensraum zu verwandeln, begeistert mich und meine Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates. Wir freuen uns auf die sympathischen Nager".
HALLO BIBER! wirkt auf mich freudig, visionär und einladend. Als Kraftwerksdirektor sehe ich im Biber einen Berufskollegen. Er hat uns schon lange vor dem Bau des ersten Wasserkraftwerkes vorgemacht, wie man Wasser staut. Unser Kraftwerk soll für ihn kein Hindernis sein.

Viele Menschen schöpfen Lebensfreude aus dem Staunen über die Wunder der Natur; eine unberührte Landschaft, die Schönheit einer Blume, die grandiosen Fähigkeiten eines Tieres. Mit dem Biber kehrt ein Stück verlorener Natur und damit ein Quell der Lebensfreude zu uns zurück.

(Reinach unterstützt HALLO BIBER! mit
Fr. 10000.-. Danke!)

HALLO BIBER! hat mich spontan angesprochen. Einerseits bringt der Name die freudige Begrüssung des sympathischen Nagers zum Ausdruck. Andererseits zeigt die Aktion, dass die Bemühungen um eine Renaturierung der Flüsse Erfolg haben. Sie ruft uns in Erinnerung, dass wir eine grosse Verantwortung für die Flusslandschaften mit ihrer Flora und Fauna haben.

HALLO BIBER! schlägt «zwei Fliegen mit einer Klappe»: Werden die Fliessgewässer wieder zu Lebensadern der Landschaft aufgewertet, nimmt die Lebensqualität für die ortsansässige Bevölkerung zu. Gleichzeitig erhalten Pflanzen und Tiere ihren ursprünglichen Lebensraum zurück, und der Wasserhaushalt wird positiv beeinflusst. Es gibt also nur Gewinner. Darum stehe ich voll und ganz zu dieser Aktion.
(Der Lotteriefonds BL unterstützt HALLO BIBER! mit Fr. 465000.-. Danke!)

HALLO BIBER! ist ambitiös, sympathisch und bescheiden zugleich. Selbst wenn die Biber der Einladung (noch) nicht folgen sollten, bringt diese Aktion eine so grosse Fülle von Verbesserungen für Pflanzen, Tiere und Menschen, dass sie auf alle Fälle ein Erfolg wird.

Der Mensch lebt nicht alleine auf diesem Planeten. Die Bemühungen, die Diversität der Arten überall wieder herzustellen, ist überlebenswichtig. Von den Ansprüchen des Bibers an seine Umwelt können wir vieles lernen. Auch wir brauchen optimale Bedingungen, um zu überleben. Im Kopf haben wir das vielleicht vergessen. Unser Organismus weiss es allerdings besser und erinnert uns mit seinen Mitteln an die Grundwahrheiten.

HALLO BIBER! ist ein Vorzeigeprojekt, welches vormacht, wie wir gemeinsam und mit Ausdauer einem Ziel Schritt für Schritt näher kommen können. Ich wünsche mir, dass in unserem Land noch manches Projekt dieser Art realisiert wird, und der Biber willkommen geheissen werden kann. HALLO BIBER!

Wenn als Folge von Klimaerwärmung heftige Stürme unsere Bäume knicken, ist dies ein Warnsignal. Wenn Biber Bäume fällen und Dämme bauen, wissen wir, dass ein kleines Stück Natur von den Ureinwohnern zurückerobert wurde. Freiräume für Biber schränken uns nicht ein, sondern tragen zur Qualität unseres Lebensraums bei. Hallo Biber – schön, dass du wieder da bist.

In Reinach und Münchenstein wurde der Lebensraum der Birs neu gestaltet. Die Leute sind begeistert. Nun warte ich gespannt auf die nächste Renaturierungsetappe auf unserem Gemeindegebiet. In der Zwischenzeit hoffe ich natürlich, dass uns der Biber bald besucht.

Der Biber ist auf Rückeroberungstour. Heute lebt er vor den Toren von Augusta Raurica. Bald zügelt er weiter – Ergolz und Violenbach hoch. Dann ist er unser Nachbar: beidseits der Römerstadt Augusta Raurica! Ich freue mich, zusammen mit «Hallo Biber!» ein beschauliches und lehrreiches Naherholungsgebiet zu schaffen. «Kultur und Natur» für alle.